Projekte

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The Hot Wire

www.skulptur-projekte.de

Eine Kooperation von Skulptur Projekte Münster und Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Die documenta in Athen und Kassel, die Biennale in Venedig, die Skulptur Projekte in Münster: Der heiße Kunstsommer wirft bereits seine Schatten voraus. Sie reichen dieses Jahr auch bis nach Marl:

THE HOT WIRE ist eine Kooperation des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl mit den Skulptur Projekten Münster. Mit dem westfälischen Marl erweitert Münster seinen Untersuchungsgegenstand – bietet die Stadt im Ruhrgebiet mit ihrer Tradition für Kunst im öffentlichen Raum doch einen spannenden Kontrapunkt. Denn Marl markiert topo- wie soziografisch die Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Westfalen/Münsterland und verfügt über eine eigene Tradition im Bereich Kunst im öffentlichen Raum. Die Relikte einer visionären Baukultur sind dort nach wie vor sicht- und erlebbar.

 

A collaboration between Skulptur Projekte Münster and Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

documenta Athens and Kassel, the Venice Biennale, Skulptur Projekte in Münster: The hot art summer is already casting its shadow. This year, the shadows extend to Marl: THE HOT WIRE is a collaboration of Skulpturenmuseum Glaskasten Marl with Skulptur Projekte Münster. With the Westphalian city of Marl, Münster is expanding the object of its study – with its tradition for art in the public space, the city in the Ruhr region offers an exciting counterpoint. Because both topographically and sociographically, Marl marks the interface between the Ruhr region and Westphalia/Münsterland and has a tradition of its own in the realm of art in public space. There, the relics of a visionary building culture can still be seen and experienced.

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Skulptur in Marl

Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken, dass sie jedem Besucher sofort auffällt, wenn er die Stadt besucht. Viele Einwohner von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden, als zuerst Holland und danach die Schweiz eingeladene Gastländer waren. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und mancher erwachsene Marler erinnert sich gerührt an seine eigene Kindheit, wenn er beim Vorbeigehen Kindern beim Spielen zusieht.

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RuhrKunstNachbarn

RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator.

Jeweils zwei RuhrKunstMuseen bilden eine Partnerschaft mit einem gemeinsamen Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen. RuhrKunstNachbarn bietet die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Kunstmuseen und ihren Sammlungen sowie der Urbanität des Ruhrgebiets – Museumsbesuch trifft Urbanes Lernen.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.

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Medienkunst-Preise

Seit 1984 gibt es den im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl beheimateten Videokunstpreis, seit 2002 den Klangkunstpreis, der zum EUROPEAN SOUNDART AWARD weiterentwickelt wurde. Die beiden Medien, die sich zuvorderst über Video und Klang definieren, haben viele Gemeinsamkeiten: Sie sind nicht nur zeitbezogen, sondern bei vielen Videoarbeiten ist die akustische Ebene sehr wichtig und immer mehr Klangarbeiten beziehen bewegte Bilder mit ein. Deswegen vereinen die Marler Medienkunst-Preise beide Wettbewerbe in einer Ausstellung im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.