Was passiert, wenn nichts passiert?

Haben Sie Lust, an der Entstehung eines Kunstwerkes teilzunehmen? Wir laden ein, mit der Künstlerin Denise Ritter gemeinsam durch Marl zu gehen — und dabei anders hinzuschauen als sonst. 

Wir verweilen an alltäglichen Orten: einer Verkehrsinsel, einem Parkplatz, einer Straßenecke. Was löst ein Ort in uns aus? Was fällt plötzlich auf, wenn wir innehalten — Löwenzahn in einer Betonritze, das Geräusch einer sich schließenden Bustür, die Kälte im Schatten eines Hochhauses? Welche Atmosphäre hat ein Stadtraum, und was macht sie mit uns?

Wir schweigen, hören zu und halten in gemeinsamen Sprachaufnahmen fest, was uns auffällt, was uns berührt, woran wir erinnert werden oder was wir sonst übersehen würden.

Mehr Informationen finden Sie hier:

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Geführte Radtouren im Mai

Das Skulpturenmuseum Marl zeichnet sich insbesondere durch seine beachtliche Sammlung von 150 Skulpturen im öffentlichen Raum aus. Besonders rund um die Rathaustürme und den City-See sind viele Arbeiten präsent. Aber kennen Sie auch die versteckten Kunstwerke und architektonischen Schätze der Stadt? Was macht Marl sonst noch so aus? Das wollen wir gemeinsam auf drei unterschiedlichen Routen erfahren.

Alle Touren dauern jeweils ca. 3–4 Stunden, sind leicht zu bewältigen und besonders empfehlenswert für Interessierte, die Marl aus einem geschärften Blickwinkel (wieder er)kennen bzw. neu sehen wollen.

Informationen zu Anmeldung und Teilnahmebedingungen finden Sie hier:

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Neue Podcast-Folge

Bereits seit einigen Jahren wird das Skulpturenmuseum Marl von der Kulturjournalistin und Radiomoderatorin Claudia Dichter begleitet. Im artakut.podcast spricht sie mit Museumsdirektor Georg Elben und Künstler*innen über Hintergründe zu Ausstellungen und Werken.

In der neuen, dritten Folge geht sie mit Nathalie Brum und Rilo Chmielorz der Frage nach, wie die Klangkünstlerinnen arbeiten. Wie finden sie die Klänge, die sie zu Kunst weiterverarbeiten? Welche Bedeutung hat Raum in der Klangkunst? Wie werden Zeichnungen hörbar gemacht?

Neugierig geworden? Dann hören Sie rein!

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Aktuelles

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RuhrKunstbewegt

Die 21 RuhrKunstMuseen entwickeln mit RuhrKunstbewegt ein Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche. Die Teilnehmenden lernen das Museum als neuen Erlebnisort kennen und erweitern ihre Kompetenzen durch kreative Ausdrucksformen. Ansätze und Formate der musealen Bildung und Vermittlung werden interdisziplinär und spartenübergreifend erweitert: Zugänge aus Theater, Tanz und Musik ergänzen museale Angebote, um Kindern und Jugendlichen eine Vielzahl aktivierender Zugänge zu Kunst und Kultur anzubieten.

Bis August 2026 können Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen und Schulformen an mehreren aufeinanderfolgenden Workshops teilnehmen. RuhrKunstbewegt ist ein Vermittlungsprojekt der 21 RuhrKunstMuseen gefördert durch die RWE Foundation.

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Das Projekt Marschall 66

Transparent, mit viel Glas für Ein- und Ausblicke, zugänglich und elegant soll sich Marschall 66 als neues Kulturzentrum und in seiner Konzeption als "Dritter Ort" in die Stadtmitte Marls einfügen. Ein Begegnungsort mit besonderer Qualität – Kunstinstitution und Bildungseinrichtung zugleich – für alle in der Stadt und von überregionaler Bedeutung. 

Aktuelle Beiträge aus den Medien zu Marschall 66, in dem auch das Skulpturenmuseum eine neue Heimat finden soll, können Sie hier nachlesen.

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Skulptur und mehr per Rad

Für viele ist das Marler Zentrum mit den Rathaustürmen selbst schon ein Gesamtkunstwerk. Besonders dort, rund um das Skulpturenmuseum und den City-See, sind viele Kunstwerke aus der reichen Sammlung der Stadt präsent. Aber kennen Sie auch die versteckten Kunstorte? Was macht Marl sonst noch so aus? Das wollen wir gemeinsam er„fahren“.

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Skulpturen in Marl

Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken. Viele Einwohner:innen von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und manche:r erwachsene Marler:innen erinnert sich beim Vorbeigehen gerührt an seine eigene Kindheit.