Wenn Stadt auf Museum trifft - kostenfreie Tagung der RuhrKunstMuseen

Wie können räumliche und soziale Stadtgefüge für die kulturelle Bildungsarbeit erschlossen werden und in museale Vermittlungsprogramme integriert werden?

Das Kooperations- und Vermittlungsprogramm RuhrKunstNachbarn ermöglicht seit 2017 Schulklassen die Auseinandersetzung mit den RuhrKunstMuseen, ihren Sammlungen und dem urbanen Raum. Im Rahmen der Tagung soll diese einzigartige Projektarbeit vorgestellt und mit Hilfe von praktischen Workshops selbst erkundet werden.

Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren kultureller Bildung und schulischer Bildungsarbeit werden Vermittlungsstrategien und Ansätze entwickelt um das Potential des urbanen Umfelds wahrzunehmen und zu nutzen.

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Projekte

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RuhrKunstNachbarn

RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator.

Jeweils zwei RuhrKunstMuseen bilden eine Partnerschaft mit einem gemeinsamen Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen. RuhrKunstNachbarn bietet die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Kunstmuseen und ihren Sammlungen sowie der Urbanität des Ruhrgebiets – Museumsbesuch trifft Urbanes Lernen.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.

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Skulptur in Marl

Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken, dass sie jedem Besucher sofort auffällt, wenn er die Stadt besucht. Viele Einwohner von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden, als zuerst Holland und danach die Schweiz eingeladene Gastländer waren. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und mancher erwachsene Marler erinnert sich gerührt an seine eigene Kindheit, wenn er beim Vorbeigehen Kindern beim Spielen zusieht.