Liebe Freundinnen und Freunde des Skulpturenmuseums,
liebe Gäste,

wir sind zurück!

Mit der Eröffnung der Ausstellung Christian Odzuck - A piece of marl nimmt das Skulpturenmuseum sein lang ersehntes, neues Programm am Übergangsstandort in Marl Hüls auf. Wir freuen uns, Sie nach so langer Zeit in den temporären Museumsräumen in der Georg-Herwegh-Straße begrüßen zu können!

Auch weiterhin gibt es immer sonntags um 11:30 Uhr in Marl-Mitte und NEU um 15:30 in Marl-Hüls die Möglichkeit, an einer kostenlosen öffentlichen Führung zur Kunst im Stadtraum teilzunehmen! 

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Museumsteam

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Aktuelles

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Skulptur und mehr per Rad

Für viele ist das Marler Zentrum mit den Rathaustürmen selbst schon ein Gesamtkunstwerk. Besonders dort, rund um das Skulpturenmuseum und den City-See, sind viele Kunstwerke aus der reichen Sammlung der Stadt präsent. Aber kennen Sie auch die versteckten Kunstorte? Was macht Marl sonst noch so aus? Das wollen wir gemeinsam er„fahren“.

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KATALOG RELEASE

Kurz vor dem Start des Skulpturenmuseums am Übergangsstandort in Marl-Hüls ist der Katalog zu der Ausstellung (BLACKOUT) von Mischa Kuball im Wienand Verlag erschienen. Diese begleitete das Skulpturenmuseum Glaskasten bis zum letzten Ausstellungstag vor der Schließung des langjährigen Standorts am Creiler Platz. Der Katalog greift die nostalgische Stimmung der letzten Tage des Museums auf und stellt eindrücklich dar, wie feinfühlig Mischa Kuball mit seiner Lichtinstallation auf die ungewöhnliche Ausstellungssituation einging. Nicht nur war eine Auswahl an Sammlungsobjekten ganz neu für das Publikum erfahrbar, vielmehr schaffte der Künstler ein atmosphörisches, pointiertes Gesamtkunstwerk, das über den Creiler Platz hinaus strahlen konnte.

Mischa Kuball: (BLACKOUT)
Hrsg. Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Wienand Verlag, Köln 2022
Hardcover, 56 Seiten
18 Euro, Museumspreis 14 Euro

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Skulpturen in Marl

Die Marler Stadtmitte beherbergt eine so ungewöhnliche Dichte von hochklassigen Kunstwerken, dass sie jedem Besucher sofort auffällt, wenn er die Stadt besucht. Viele Einwohner von Marl sind mit den Skulpturen aufgewachsen, die den Creiler Platz und das nähere Umfeld schon prägten, lange bevor 1982 das Skulpturenmuseum gegründet wurde. Teilweise wurden sie sogar erworben, bevor das Rathaus Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde. Eine ganze Reihe von Skulpturen sind direkt aus den legendären Ausstellungen Stadt und Skulptur 1970 und 1972 angekauft worden, als zuerst Holland und danach die Schweiz eingeladene Gastländer waren. Zu dieser Gruppe gehört die Naturmaschine von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff aus dem Jahre 1969, die sicherlich eines der beliebtesten plastischen Werke in der Stadt ist. Generationen von Kindern sind auf ihr herumgeklettert, und mancher erwachsene Marler erinnert sich gerührt an seine eigene Kindheit, wenn er beim Vorbeigehen Kindern beim Spielen zusieht.